Übersicht
Samstag, 6. Juni 2026
11.00 Uhr Treffen vor dem Martinshof
12.00 Uhr Mittagessen im Martinshof
14 Führung durch das Diözesansmuseum
Aus der Südwestpresse 27.01.2026
Junger Blick auf alte Kunst
Diözesanmuseum Rottenburg Studierende der Universität Tübingen haben Führungen für das
Diözesanmuseum ausgearbeitet.
Von Wolfgang Gustav Albers
Engel sind vielbeschäftigte Wesen. Sie überbringen Botschaften, sie musizieren, sie
weisen den Weg, sie streiten mit dem Bösen, sie richten über das Schicksal nach
dem Tod. Ein ganzer Kosmos – den das Rottenburger Diözesanmuseum anschaulich
präsentiert.
Allerdings: Die dortigen Bilderwelten sind auf den ersten Blick nicht so leicht zu verstehen.
Es sind vor allem vergangene Jahrhunderte, die so unbefangen Wesen und Wirken der Engel
auf die Leinwand gebracht oder in Skulpturen geschnitzt und gemeißelt haben.
Es braucht also Vermittler. Immer wieder, in jeder Generation. Und so stand am Sonntag
Katleen Welz, Studentin der Kunstgeschichte, vor einer wissbegierigen Besucherschar und
erzählte, dass Engel auch durchaus mal farbige Flügel haben (um an den Regenbogen zu
erinnern, das Zeichen Gottes nach der Sintflut). Oder manchmal gar nicht so leicht
Markus Pelzmann erläutert Passions-Darstellungen.
Erst ab dem vierten Jahrhundert begannen die Künstler, sie mit
Flügeln und Heiligenschein auszustatten.
Premiere als Museumsführerin
Katleen Welz war am Beginn sehr nervös – verständlich: Es war ihre Premiere als
Museumsführerin. Wie auch für weitere vier Studierende. Sie alle haben mitgemacht an
einem Kooperationsprojekt von Museum und Universität. In einem Seminar haben sie sich
mit Kunstwerken des Diözesanmuseums beschäftigt und selbständig dazu Führungen
entwickelt.
Dafür mussten sie in die Kunst des Mittelalters eintauchen – ein Schwerpunkt des
Museums. „Meiner war es bis jetzt nicht“, gibt Katleen Welz zu. Und sie ist auch nicht so
einfach zugänglich, sagt Markus Pelzmann, Doktorand der katholischen Theologie, dessen
Führungsthema „Die Passion im Bild“ war: „Der Alltag der damaligen Menschen war von
Symbolen durchzogen, die man erst einmal entschlüsseln muss.“ Aber es sei eben auch
spannend, etwas Neues zu entdecken, sagt Katleen Welz: „Es ist ein Erfolgserlebnis, das zu
durchschauen. Man kommt richtig in einen Flow, immer etwas Neues zu entdecken, das
macht natürlich Freude.“
„Das Interesse am Fremden ist eben etwas Produktives“, sagt Andrea Worm. Die Tübinger
Professorin für Kunstgeschichte hat den Schwerpunkt Mittelalter und weiß um Vorbehalte,
gerade im protestantisch geprägten Tübingen: „Da ist Mittelalterliches häufig das Synonym
für rückständig.“ Aber andererseits gelte: „Je fremder die Dinge, desto größer ist der
Erkenntnisgewinn.“
Und der darf nicht im stillen Kämmerlein sein, sagt Stephan Winter, Professor der
Liturgiewissenschaft der katholischen Fakultät Tübingens. Auch er war im Team der
Dozierenden und hat sozusagen einige der Theologie-Studierenden mitgebracht ins Seminar.
„Für uns ist es zunehmend deutlich, dass wir in den öffentlichen Raum hinausgehen müssen,
dass wir kommunizieren.“ Und natürlich profitiert die textlastige Theologie von solchen
Praxis-Ausflügen.
Und auch die Studierenden profitieren: Merken, wie sie später im Beruf auch mit Bildern
arbeiten können – und merken, dass der Umgang mit Bildern mal ein ganz anderer war:
„Heute werden Bilder durch die digitale Flut eher flüchtig erlebt. Hier muss man sich
langsam hineindenken, kann immer wieder etwas Neues entdecken – das ist eine Art, die
heute fremd geworden ist.“ Museumsleiterin Melanie Prange, ebenfalls Professorin der
Kunstgeschichte und auch im Seminar-Team, geht es, bei allem Wissen und aller Erfahrung,
noch heute so: „Ich lerne immer noch jede Menge Neues.“
Und gerade vom Publikum: „Schüler stellen zum Beispiel Fragen, dass ich denke: Ja genau,
warum ist das so? Deshalb ist es uns wichtig, einen guten Draht zu jungen Leuten zu halten,
um ihre Perspektive zu erfahren.“
Und da ist sie von der Seminar-Gruppe sehr angetan: „Es ist erstaunlich, wie ernst die ihre
Aufgabe nehmen, wie tief die sich einarbeiten. Was mich fasziniert: Die haben das nicht nur
auswendig gelernt, sondern setzen das souverän um – so souverän, wie ich bei meiner
ersten Führung nicht war.“ Deshalb ist für sie klar: „Ich möchte jungen Leuten die Chance
geben, sich zu präsentieren. Das ist wichtig für den Einstieg in einen Beruf.“
Christo in Rottenburg
Schon im nächsten Semester wird das Museum wieder mit der Uni kooperieren. Thema ist
dann: „Verhüllungen“. Und wer da an Christo, den Verhüllungs-Künstler schlechthin, denkt,
darf sich freuen: Ein Stück seines Werkes soll dann auch in Rottenburg zu sehen sein.
Samstag, 1. Juni 2024
11.00 Uhr Treffen vor dem Martinshof
12.00 Uhr Mittagessen im Martinshof
14.00 Uhr Besuch des
Museums der Narrenzunft
16.00 Uhr gemütliches Beisammensein im Kaffeehaus "Prinz Karl" Poststrasse 11,
gegenüber dem Rottenburger Bahnhof.
Samstag, 10. Juni 2023
Einladungsschreiben
11.00 Uhr Treffen vor dem Martinshof
12.00 Uhr Mittagessen im Martinshof
14.00 Uhr Fahrt ins Oberndorfer Rommelsbachtal
Führung zu den römischen Wasserleitungen durch -erraten!- Dieter Planck.
16.00 Uhr gemütliches Beisammensein im Kaffeehaus "Prinz Karl" Poststrasse 11,
gegenüber dem Rottenburger Bahnhof.
Samstag, 5. Juni 2021
Einladungsschreiben
11.00 Uhr Treffen vor dem Martinshof
12.00 Uhr Mittagessen im Martinshof
16.00 Uhr gemütliches Beisammensein im Kaffeehaus "Prinz Karl" Poststrasse 11,
gegenüber dem Rottenburger Bahnhof.
Samstag, 22. Juni 2019
Einladungsschreiben
11.00 Uhr Treffen vor dem Martinshof
12.00 Uhr Mittagessen im Martinshof
15.00 Uhr Besichtigung des Museums in der Sülchenkirche
(Zu Fuß 20 min Richtung Wurmlingen)
16.30 Uhr gemütliches Beisammensein im Kaffeehaus "Prinz Karl" Poststrasse 11,
gegenüber dem Rottenburger Bahnhof.
Samstag, 17. Juni 2017
Einladungsschreiben
11.00 Uhr Treffen vor dem Martinshof
12.00 Uhr Mittagessen im Martinshof
15.00 Führung durch den Garten von Roland Doschka
16.45 Uhr gemütliches
Beisammensein im Kaffeehaus "Prinz Karl" Poststrasse 11, gegenüber dem
Rottenburger Bahnhof.
Abendlicher Ausklang im Nonnenhaus gegenüber der Morizkirche
Teilgenommen haben:
Baumann Rainer
Baur, Ansgar
Brunner, Walter
Bürger, Klaus
Drießner, Brigitte, geb. Noll
Feser, Ingeborg, geb. Deufel
Griebler, Helmut
Gugel, Lothar
Gutschick, Dieter mit Frau
Hartmann, Eva-Maria, geb. Rogosch
Kaiser, Peter
Mohr, Joachim
Osswald, Paul
Planck, Dieter
Richter, Jürgen
Schaible, Arthur
Schiebel, Paul
Sies, Gabriele, geb. Hieber mit Mann
Swift, Irmengard, geb. Neff
Vogt, Waltraut, geb. Stallbaum
Wolff, Margit, geb. Schäfer
Samstag, 21. Juni 2014
Einladungsschreiben
11.00 Uhr Treffen vor dem Martinshof
12.00 Uhr Mittagessen im Martinshof
Anschließend: Wanderung entlang des Sebastian-Blau-Weges in
Rottenburg mit schwäbischen Gedichtvorträgen.
16.30 Uhr gemütliches
Beisammensein im Kaffeehaus "Prinz Karl" Poststrasse 11, gegenüber dem
Rottenburger Bahnhof.
Ausklang bis 18.00 Uhr (Fußball WM)
Teilgenommen haben:
Baumann Rainer
Baumann-Silveira, Christa mit Mann
Baur, Ansgar
Brockerhoff, Joachim
Brunner, Walter
Bürger, Klaus
Drießner, Brigitte
Feser, Ingeborg
Griebler, Helmut
Gugel, Lothar
Gutschick, Dieter (wg. Armbruch verhindert)
Stadlbauer, Gaby
Mohr, Joachim
Osswald, Paul
Planck, Dieter
Platzek, Klaus (verhindert)
Rogosch, Eva-Maria
Schaible, Arthur
Schiebel, Paul
Sies, Gabriele mit Mann
Swift, Irmengard
Vogt, Waltraut (wg. verletzem Knie verhindert)
Wolff, Margit
Samstag, 13. Juni 2009 Klassentreffen
Einladungsschreiben
11.00 Uhr Treffen vor dem Lokal
12.00 Uhr Mittagessen im "Zum Preussischem"
anschließend: Wanderung über die Römersäule nach Rottenburg
16.30 Uhr gemütliches Beisammensein im Kaffehaus "Prinz Karl"
Ausklang (wurde ziemlich spät)
Samstag, 12. Juni 2004 Klassentreffen
Einladungsschreiben
11.00 Uhr Treffen vor Uhlandhalle in Wurmlingen (am Fuß der Wurmlinger Kapelle)
12.00 Uhr Mittagessen Uhlandhalle Wurmlingen
anschließend: Wanderung nach Rottenburg über die alte Wurmlinger Straße
Besichtigung des zweiten städtischen Gymnasiums
Ergehen in Rottenburg in kleineren Gruppen
18.00 Uhr Abendessen im Martinshof
Rauschender Ausklang bis in den frühen Morgen
Samstag, 4. Juni 1994 Klassentreffen
10.00 Uhr Besichtigung des Summelocenna-Museums
12.30 Uhr Mittagessen Brauereigaststätte Remmingsheim
Anschließend Wanderung übers Weggental nach Rottenburg
15.30 Kaffeerunde im Martinshof mit Lehrern
18.30 Uhr Abendessen im Martinshof mit Ausklang
Rauschender Ausklang bis in den frühen Morgen
Samstag, 17. Juni 1989 (Tag der Deutschen Einheit, letzmalig 1990 am 17. Juni)
10.00 Uhr Treffen vor dem Eugen-Bolz-Gymnasium, Mechthildstraße
Anschließend Gang durch die Schule
12.00 Uhr Mittagessen Martinshof
14.00 Uhr Führung Dieter Plank durch die neuen Ausgrabungen (später Summelocenna-Museum)
15.30 Uhr Kaffeerunde mit Lehren im Martinshof
18.30 Uhr Abendessen im Martinshof
Rauschender Ausklang bis in den frühen Morgen