ZSG

August 2005 - Aus der Schülerzeitschrift

Ein Abschiedsgruß

2005joachim_mohr Zum letzten Mal flitzte in diesem Schuljahr ein sympathischer Lehrer mit dem Geodreieck durchs Schulhaus. Es ist Joachim Mohr, der seit Bestehen des ZSGs Mathematik, Physik und Informatik unterrichtet. lhr könnt ihn jedoch weiterhin in Rottenburg sehen, da er seine Leidenschaft für das Fahrradfahren trotz der bevorstehenden Rente nicht aufgeben will.
SZ: Haben Sie Familie?
Herr Mohr: Ich bin verheiratet und habe einen Sohn, der Französisch und wie ich Mathematik unterrichtet.
Sz: Wo haben Sie studiert?
Herr Mohr: Studiert habe ich vier Semester in Tübingen, ein Semester in Kiel und vier Semester in Hamburg. Es war eine wunderschöne Zeit.
SZ: Haben Sie schon immer in Rottenburg gelebt?
Herr Mohr: Aufgewachsen bin ich mit meinen sechs Geschwistern im Pfarrhaus in Creglingen, dann in Kilchberg bei Tübingen. Nach Kiel und Hamburg kam ich nach Karlsruhe, wo ich für sechs Jahre als Assistent an der Uni tätig war. Danach zog ich mit meiner Familie nach Rottenburg.
SZ: Was machen Sie in ihrer Freizeit?
Herr Mohr: Meine Freizeit verbringe ich mit meiner Familie und vor allem mit meinem Zwillingsbruder. Außerdem programmiere ich gerne, da es meine Leidenschaft ist und studiere mathematische Texte, denn ich finde, ich habe immer noch nicht ausstudiert. Ich bin auch sehr musikliebend, spiele Klavier und Waldhorn und höre klassische Musik. Zudem spiele ich gerne Tischtennis. Meine Frau und ich freuen uns, dass ich bald jeden Tag kochen kann.
SZ: Was hat Ihnen hier am ZSG am besten gefallen?
Herr Mohr: Am besten gefielen mir am ZSG die Höhenlage und das gute Klima unter den Kollegen, besonders den Mathematikern.
SZ: Haben Sie schlimme Erfahrungen gemacht? Wenn ja welche?
Herr Mohr: Nein, bis auf Schüler, die faul, träge, frech, undiszipliniert, unpünktlich, verschwatzt sind und überhaupt keinen Ehrgeiz haben. Das nervt mich und ich frage mich, warum gelingt es mir nicht, sie richtig zu motivieren.
SZ: Würden Sie, wenn Sie könnten, noch einmal Lehrer werden?
Herr Mohr: Wahrscheinlich würde ich, wenn ich könnte, lieber einen Beruf, bei dem man viel programmieren und organisieren kann, wählen. Aber das habe ich auch schon in der Schulverwaltung viel gemacht.
SZ: Wie hat dieser Beruf Ihr Leben beeinflusst?
Herr Mohr: Mich hat der Beruf zufrieden gemacht. Dafür bin ich dankbar.
SZ: Freuen Sie sich auf ihre Rente oder würden Sie gerne weiterarbeiten?
Herr Mohr: Ich freue mich sehr, da ich mich noch nie, auch nicht in den Ferien - obwohl ich ein Reisemuffel bin - gelangweilt habe. Immer hatte ich was zu bewerkstelligen und das wird sicher auch jetzt noch so sein. Während der Schulzeit hatte ich immer das Gefühl, dafür zu wenig Zeit zu haben. Diese habe ich nun hoffentlich.
SZ: Was war Ihr schönstes Erlebnis?
Herr Mohr: Mein schönstes Erlebnis war, dass ich SchülerInnen, die ich in Klasse 5 und 6 in Mathe unterrichtete, später wieder in Physik und ganz zum Schluss teilweise in Mathe oder Informatik unterrichtete und sie das Abitur machten. Jetzt wusste ich, ich bin gerne Lehrer! Vorher hatte ich hin und wieder Zweifel.
SZ: Wir hoffen, dass Sie weiterhin viel Spaß (auch ohne ihre Schüler) haben werden. Wir hier am ZSG werden Sie vermissen!

Lisa und Zerin, 8b

Die Pauker des ZSGs

2004 Lehrer ma ZSG hintere Reihe: Alfred Adis, Josef Letzgus, Friedemann Stöttler, Joachim Mohr, Gregor Schwarz, Carsten Augat, Helmut Wagner, Hartmut Scholpp
vorletzte Reihe: Detlev Denner, Willi Gauß, Sieglinde Linke, Klaus Rinck, Tim Vossler, Arne Krayer, Luise Ott, Jürgen Steck, Konrad Froitzhuber
zweite Reihe: Karin Kittel, Johannes Wester, Marianne Geiselhart, Giovanna Verdonkschot, Mildred Preuninger, Elfriede Plöger, Annette Klaiß, Joachim Binder, Dorothee Haas, Inge Feuchter, Claudia Baumann, Isabel Platz-Carneiro
vordem Reihe: Cornelia Jänike, Anne-Kathrein Kevekordes, Eberhard Schütt, Katja Hagen, Eva Rochow, Christina Jung, Melanie Kienzle, Britta Eichenbrenner, Heike Maier