Start Programme
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TTW
Text und Tabellen für Windows
Stundenplan- und Schulverwaltungsprogramm
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Hinweis: TTW - ein Programmveteran - wird nur noch in seinem "Kerngeschäft" gepflegt.
Wer nur die Schreibmöglichkeite oder die mathematischen und akustischen
Funktionen von TTW nutzen will, ist besser bedient
mit den Programmen
(Das war einmal alles in TTW!)
Downloadseite
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- Stundenpläne erstellen
- Daten verwalten
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| Name | Mohr |
| Vorname | Philipp |
| Klasse | 6b |
| Nationalität | d |
| Bekenntnis | ev |
| Geburtstag | 15.02.1983 |
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TTW ("Text und Tabellen für Windows") ist eine Fortschreibung des Programms
TTT, bei dem der Text auch als Tabelle oder Datenbank interpretiert werden
kann. Diese Funktionen sind ebenfalls noch in TTW enthalten.
Beliebig viele Dateien können gleichzeitig eingelesen werden,
unter anderem als
- Terminkalender
- einfache Tabellenkalkulation
- Stundenplan
- Schuldatenverwaltungsprogramm mit Formulardruck
(direkt oder über Word)
Historische Bemerkung: TTT ("Text, Tabellen, Tempo") wurde 1978 ff.
für Commodore, Atari und Dos entwicklt... zu einer Zeit, bei der man
Textbearbeitung und Tabellenkalkulation noch selbst programmierte (mit
einem minimalen Ressourcenverbrauch!).
Das folgende stammt aus der Hilfe von TTW
In TTW können beliebig viele Texte eingelesen und bearbeitet werden.
Die Philosophie des Programms ist, dass diese Texte auch als Tabellen
umgedeutet werden können und Sonderfunktionen darauf zugreifen.
- Als Editor mit Rechenfunktion.
- Additionen u.s.w. können direkt durchgeführt werden.
- Makros zum Einlesen mehrerer Dateien sind schnell erstellt.
- Als Stundenplan mit Oberstufe.
- Als Datenbank mit Formularausdruck.
Auch für alte Nadeldrucker geeignet
- Als Tabellenkalkulation.
- Als Terminkalender.
Nebenbei ist eine ausgedehnte Sammlung mathematischer Programme
entstanden:
(Achtung: Vieles vom mathematischen Teil ist inzwischen in
TTMathe implementiert!)
- Terme auswerten (Mit Bruchrechnen und Primfaktorenzerlegung)
- Schaubilder und Wertetafeln von Funktionen.
- Primzahlen und Theorie des RSA-Verschlüsselungsalgorithmus.
- Folgen (Zinseszins, Newtonverfahren, Verhulst, Kettenbrüche).
- Gleichungen 2., 3. und 4. Grades (nach Cardano) und lineareGleichungssysteme mit n Unbekannten und m Gleichungen.
- Veranschaulichung und Berechnungen bei Geraden, Ebenen und Kugeln.
- Wenn Sie Strecken, Rechtecke, Kreise über einen Text legen oder
überhaupt mathematische Konstruktionen durchführen wollen, so ist das
im Menü "Datei|Spezialdruck|Bearbeiten" eingebaut.
Außerdem ist ein eigener Explorer integriert.
Damit können Sie umfangreiche Arbeiten mit Dateien direkt in TTW erledigen.
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Jubiläum für ein Computerprogramm 1978 bis 2003 |
1978 ist ein denkwürdiges Jahr. Zwei Ereignisse trafen zusammen: In
Baden-Württemberg war gerade in der neugestalteten gymnasialen Oberstufe
das Kurssystem eingeführt
worden, bei dem jeder Schüler seine individuellen Kurse selbst zusammenstellen konnte,
und das EBG (Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg) leistete sich mit dem Pet 2001
von Commodore einen mit 4000 DM Kosten erschwinglichen Computer,
der damals das Zeitalter des Büro- und Heimcomputers einläutete. (Computerfreaks,
nun schon Veteranen auf dem Gebiet, bekommen leuchtende Augen, wenn man
das Nachfolgemodell C64 erwähnt.)
Konrad Joachim Schmidt, damals stellvertretender Schulleiter am EBG
Rottenburg, bekam mit, dass Joachim Mohr, ein junger Kollege am Gymnasium,
seiner Programmierleidenschaft am Pet 2001 frönte und fragte ihn,
ob es nicht möglich ist, die Belegungswünsche der Schüler mit Hilfe
des Computers so abzugleichen, dass jeder Schüler möglichst wenig
Hohlstunden zu erwarten habe.
Konrad Schmidt war ein vorzüglicher
Organisator. Er konnte Probleme analysieren, gab Anregungen für die
richtige Strukturierung der Lösung, plante vorausschauend und wusste,
wie man Aufgaben aufteilen konnte. Er konnte also das, was ein Informatiker
heute lernen muss.
Joachim Mohr machte sich unter seiner Anleitung ans Programmieren und
erstellte ein Text- und Tabellenverarbeitungsprogramm (so etwas musste
man sich damals selbst programmieren), mit dem Konrad Schmidt optimale
Kurseinteilungen bewerkstelligte. Die Computer rechneten damals sehr
langsam. Deshalb wurde ein Teil des Programms in Maschinencode von Hand umgeschrieben.
Aus einem Traktor wurde ein Porsche (Originalton Schmidt) und der Name des Programms
war geboren:
TTT (Text-Tabellen-Tempo)
Schüler jener Jahrgänge bekamen ihr Abizeugnis mit den zahlreichen Einzelnoten nun
als Computerausdruck. Das war eine gewaltige Entlastung des Sekretariats.
Konrad Schmidt begnügte sich nicht mit der Kurseinteilung der Oberstufe. Er erkannte, dass man
in TTT die Datenstruktur für die Schulverwaltung definieren konnte, und damit wurde die lästige
Schulstatistik ("welche evangelischen Schülerinnen der Klasse 10 kommen aus Hirrlingen?"
u.s.w.) für etwa 1400 Schüler ein Vergnügen. TTT verarbeitete nun komplett alle Schüler-, Lehrer-
und Stundenplandaten. (Für den Fachmann: Die Daten wurden so komprimiert erfasst
- Jedes Schulfachfach nur ein Buchstabe u.s.w. -, dass sie alle gleichzeitig
in den 32 KByte RAM der damaligen Computer passten und dadurch eine schnelle Verarbeitung
ermöglichten.)
Das Programm wurde ständig weiterentwickelt. Von Klaus Mohr, dem Zwilling, der auch in
der Stundenplangestaltung und Oberstufenverwaltung seiner Schule mitwirkte, kamen ebenfalls
wertvolle Vorschläge. Jede Klasse, jeder Lehrer und jeder Oberstufenschüler
erhielten damals und erhalten noch heute ihren TTT-Stundenplan.
TTT hat ein Abrechnungssystem für Vereine integriert und wird heute - 2003! - noch (nur in der für DOS
verfügbaren Version) verwendet, da die Bilanz am Jahresende und die bargeldlose Abbuchung bei der Kreissparkasse
besonders einfach zu bedienen sind (Der Autor war Kassier eines gemeinnützigen Studentenwohnheims und gab Amt
und Programm an seinen Nachfolger weiter.)
TTT kann das Gleiche leisten wie viele teure Programme. Manche Benutzter schätzen zum Beispiel, dass
man gleichzeitig an mehreren bis zu 60 Dateien arbeiten kann, die man dann auch immer wieder automatisch
gleichzeitig von Festplatte lesen und auf Festplatte und (zur Datensicherung auf einer(!) Diskette) speichern kann.
Und für ein Computerprogramm sensationell: Das Programm wird bis heute - nicht nur am EBG -
noch nach 25 Jahren benutzt. Natürlich kann man es heute im Internet
- neben vielen anderen Programmen, das TTT-Windowsprogramm unter dem Namen
TTW - herunterladen.
Joachim Mohr ist seit September 1999 nicht mehr am EBG tätig und nachdem die neue Oberstufe
eine gänzlich andere Struktur erhielt, wird es Zeit für ein neues Programm. Damit sind nun
auch beträchtliche Anschaffungskosten und ab 2004 jährliche Lizenzgebühren für die Stadt Rottenburg
fällig.
TTT war und ist wie alle TT-Programme kostenlos.