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Kilchberg, die liebenswerteste Gemeinde

Bericht aus der Ortschaftsratssitzung vom 7. März 2012

1. Die Ortsvorsteherin teilte u.a. Folgendes mit:

Infolge des seit 2011 bestehenden einheitlichen Standesamtsbezirks Tübingen können Geburten, die sich z.B. in der Frauenklinik in Tübingen ereignen, auch in Kilchberg beurkundet werden. In diesem Fall fällt keine Versandgebühr für die Geburtsurkunde an, da sie direkt auf der Verwaltungsstelle abgeholt werden kann. Ebenso können Sterbefälle, die sich in Tübinger Kliniken ereignen, in Kilchberg beurkundet werden. Das Bestattungsinstitut sollte darauf hingewiesen werden. Eine ausreichende Zahl von Beurkundungen stärkt den Erhalt der Standesämter in den Stadtteilen.

Erfreulicherweise stimmte der Gemeinderat dem Antrag des UFW-Stadtrats Jürgen Höritzer zu, für den Vorplatz der Dorfscheune 18 000 Euro mehr als die im Haushalt vorgesehenen 15 000 Euro zu bewilligen. Somit kann der Vorplatz (Eigenbeteiligung vorausgesetzt) gepflastert werden. Die vorgesehenen Mittel in Höhe von 30 000 Euro für die Verbreiterung des Radweges am Bahnhof wurden hingegen gesperrt, da dieser Bedarf nicht vordringlich schien.


2. Frau Fuhrer von der Fachabteilung Stadtplanung stellte die Auslegung des Managementplans zum FFH-Gebiet 7419-341 Spitzberg, Pfaffenberg, Kochartgraben und Neckar und Vogelschutzgebiet 7419-401 Kochartgraben und Ammertalhänge vor. Die geringfügigen Veränderungen haben keine Auswirkungen auf Kilchberg und die benachbarten Stadtteile.


3. Für das beantragte Schuppengebiet gibt es 11 Interessenten aus Kilchberg.
Zwei bis drei Schuppen könnten nach Überprüfung der Angaben durch das Landratsamt den ausgerechneten Bedarf decken. Zwei alternative Standorte kommen in Frage: ein Grundstück südlich des Betriebsgeländes der Firma Pustefix oder ein Grundstück oberhalb der Rammertstraße in Anschluss an den landwirtschaftlichen Betrieb. Beide Grundstücke sind in privater Hand und es muss zunächst geprüft werden, ob ein Kauf oder Tausch von Grundstücken möglich ist. Aufgrund der derzeitigen Überlastung des Planungsamtes ist mit einer zeitnahen Umsetzung des Vorhabens leider nicht zu rechnen.


4. Die Arbeiten in der Dorfscheune kommen nicht zuletzt aufgrund der vielen ehrenamtlichen Helfer gut voran. Das eingefrorene Wasser hat glücklicherweise keine größeren Schäden verursacht. Zur Kostendeckung fehlen noch ca. 16 000 Euro, die ehrenamtlich geleisteten Arbeiten entsprechen einem Volumen von 120 000 Euro. Die Einweihungsfeier ist für Freitag, den 6. Juli um 17.00 Uhr geplant, am Samstag, 7. Juli soll ein Tag der offenen Tür statt finden. Als Hofbaum wurde eine rot blühende Kastanie ausgewählt.


5. Verschiedenes

- Der Ortschaftsrat nimmt die Streckenliste für das abgelaufene Jagdjahr zur Kenntnis. Aufgrund der starken Mast (reichlich vorhandene Nahrung durch Eicheln und Bucheckern) konnten die vorgesehenen Abschuss-zahlen nicht eingehalten werden, da das Wild nicht zur ausgelegten Nahrung an die Jagdplätze kam.
- Der Vorschlag aus dem Ortschaftsrat, einen still gelegten Brunnen der Gemeinde in der Talhäuserstraße wieder zu aktivieren, wird aufgegriffen. - Die Montage eines Verkehrsspiegels an der Ausfahrt Ehingenstraße oder bei der Kirche ist nicht empfehlenswert, da die Spiegel häufig verstellt werden.
- Mitte April kommt Frau Bernhard mit 10 Stunden pro Woche aus der Elternzeit zurück. Frau Hebe wechselt zum Standesamt; 80% der Stelle werden neu besetzt.
- Es wird angeregt, die in Hirschau erfolgreiche mobile Häckselaktion für Gehölzschnitt aus Gärten und Streuobstwiesen auch in Kilchberg anzubieten.