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Bericht aus dem Ortschaftsrat vom 21. Oktober 2009




  1. Die Ortsvorsteherin machte u.a. folgende Mitteilungen:

    o Das Landratsamt sieht beim Kreuz- oder Greiskraut noch keine größere Gefahr. Vorsicht ist jedoch bei Pferden geboten. In Kilchberg ist das Kraut noch nicht übermäßig stark verbreitet.

    o Aufgrund der schwierigen finanziellen Situation der Stadt Tübingen wurde keine der Haushaltsan-meldungen aus Kilchberg in den Etat-Entwurf aufgenommen. Ortsvorsteherin Reichenmiller bat jedoch zu prüfen, ob nicht doch die zu erwartenden Gebühren die Geschwindigkeitsmessanlage ermöglichen würden. Damit wäre ein besserer Lärmschutz für alle, die an der Ortsdurchfahrt wohnen zu erreichen und die Bewohner der nördlichen Bahnhofstraße hätten die Möglichkeit, zu Hauptverkehrszeiten die Straße gefahrloser überqueren oder aus ihren Einfahrten ausfahren zu können.

    o Bei einem Ortstermin mit dem Friedhofsamt wurde auf die Gefährdung einer der Silberpappeln, die seit 1939 Naturdenkmale sind, hingewiesen. Man wird versuchen, die Pappel durch geeignete Maßnahmen zu retten. Eine Wurzel am Haupteingang, die eine Stolperfalle darstellt, kann nicht ohne Schaden für den Baum entfernt werden. Notfalls soll ein Poller angebracht werden, da eine Angleichung des Geländes durch Asphalt nicht möglich ist.

    o Zusätzliche Bänke für den Friedhof müssen über Spenden finanziert werden.
  2. Frau Wenzelburger vom Stadtplanungsamt stellte drei mögliche Varianten für die Bebauung des städtischen Grundstücks "Hinter den Gärten" vor, zu denen auch die anwesenden Interessenten Fragen stellen konnten. Der Ortschaftsrat überlässt den Interessenten, die in einigen Wochen zu einer Grundstücks-börse eingeladen werden, die Entscheidung über die Art der Bebauung, da alle Varianten als mögliche Lösungen in Betracht kommen. Als Vergabekriterien für die Bauplätze setzte der Ortschaftsrat fest, dass vorrangig Kilchberger, in Kilchberg aufgewachsene Personen oder Interessenten mit einer besonderen Beziehung zum Ort zum Zuge kommen sollen. Dabei sollen die Plätze an Familien und Senioren vergeben werden können. Private Bauherren werden gegenüber einem Bauträger bevorzugt.

    Da bei einem erstmaligen Ausbau der Straße "Hinter den Gärten" keine weiteren Parkmöglichkeiten geschaffen werden können und keiner der Anlieger einen Ausbau wünscht, wird derzeit auf den Ausbau verzichtet.

    Der Erhalt von zwei öffentlichen Stellplätzen wird vom Ortschaftsrat gewünscht, weitere Parkmöglich-keiten sind entlang der breiteren Straßen, verbunden mit etwas längeren Fußwegen von drei bis fünf Minuten, erreichbar. Der Ortschaftsrat wird die Parksituation weiterhin im Auge behalten.

    Nach dem erfolgten Erwerb der Scheune Tessinstraße 8 durch die Stadt Tübingen gibt der Ortschaftsrat das bisher für Allgemeinbedarf zurückgehaltene Grundstück "Hinter den Gärten" zum Verkauf frei.