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Bericht aus dem Ortschaftsrat vom vom 25. März 2009




1. Die Ortsvorsteherin teilte unter anderem mit, dass
  • ein Antrag auf Rasengräber aus der Bevölkerung nicht-öffentlich beraten wurde
  • die Rodungen am Bängertlesweg und andere Schnittmaßnahmen zu Unmut und Unverständnis geführt haben. Künftig sollen solche Maßnahmen im Vorfeld abgesprochen werden. Die Stadtbaubetriebe waren an diesen teils unsachgemäß vorgenommenen Maßnahmen nicht beteiligt.
  • 21 Personen aus Kilchberg-Baselland zur Markungswanderung am 5. April 2009 kommen.
  • ein Schaukasten für den Schwäbischen Albverein ebenso wie der in der Bürgerfragestunde angeregte Schaukasten für kulturelle Veranstaltungen als der Ortsbildsatzung entsprechend genehmigt wurden.
  • das Rathaus und die Fensterläden gestrichen werden.
  • die marode und inzwischen von Mitgliedern des Schwäbischen Albvereins entfernte Bank am Pappelplatz von den Stadtbaubetrieben erneuert wird.


  • 2. Frau Mühlhäuser von der Fachabteilung Kindertagesbetreuung erläuterte das Angebot an Kleinkindbetreuung in Tübingen. Ein größeres Angebot an Kleinkindplätzen im Kinderhaus Kilchberg könnte aufgrund der damit verbundenen Reduzierung von Kindergartenplätzen zu einer Verknappung an Plätzen für Dreijährige führen. Deshalb sollen weiterhin fünf bis acht Plätze flexibel angeboten werden.

    Auf Antrag der Ortsvorsteherin einiger Ortsvorsteher soll die Vergabe der Kleinkindplätze nicht zentral sondern weiterhin vor Ort durch die Leiterin des Kinderhauses erfolgen. Dies unterstützt der Ortschaftsrat einstimmig.

    3. Der Ortschaftsrat bestätigte einstimmig die Wahl von Roland Finger zum stellvertretenden Abteilungskommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Tübingen, Abteilung Kilchberg.

    4. Die Streckenliste 2008/09 weist einen ausreichenden Abschuss von Rehwild aus. Zahlreiche Füchse und Schwarzwild – deren zu große Populationen zu Schäden im Wald führen – konnten von den Gemeindejagdpächtern erlegt werden.

    5. Die Schulraumanalyse zeigt für die Charlottenschule keinen Handlungsbedarf. Lediglich die Küchensituation ist verbesserungswürdig. Allerdings war die Küche - aus Spenden der Bevölkerung für den Mehrzweckraum finanziert - auch zur Nutzung durch die Vereine und nicht primär für den Schulmittagstisch eingerichtet worden.

    6. Der Ortschaftsrat diskutierte die Möglichkeit, die Kommunalwahl in einem behindertengerechten Raum (Schule oder Kinderhaus) abzuhalten. Es überwogen jedoch die Vorteile des Rathauses als zentraler Ort mit zweckmäßiger Ausstattung an notwendigem Mobiliar. Auf die Möglichkeit der Briefwahl wird in diesem Zusammenhang hingewiesen.

    Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Hilfe beim Treppensteigen benötigen werden gebeten, die Klingel am Rathaus-Briefkasten zu benutzen, um ein Mitglied des Wahlausschusses zur Unterstützung anzufordern.

    7. Bei einem Ortstermin der Ortsvorsteherin mit Vertretern der Fachabteilungen und der Schulleiterin an der unübersichtlichen Ecke Talhäuser Straße/ Rammertstraße wurde die Möglichkeit erwogen, den Gehweg über den Kurvenbereich hinaus zu verlängern. Damit wäre schon viel für einen sicheren Schulweg erreicht.

    Nach einer positiven Bilanz der Arbeit des amtierenden Ortschaftsrats – alle Themen der Zielvereinbarungen wurden abgearbeitet – würdigte die Ortsvorsteherin die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Gremium zwischen Mitgliedern der Freien Kilchberger Wählervereinigung und des Kilchberger Forums, die auch künftig weitergeführt werden soll. Beim anschließenden Empfang nutzten interessierte Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder des Ortschaftsrats sowie neue Bewerberinnen und Bewerber für den Ortschaftsrat die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und über aktuelle Themen zu diskutieren.